Zukunft oder Gegenwart?

Was bleibt einem vom Leben übrig, wenn man den ganzen Tag über darüber nachdenkt, was einen in der Zukunft erwartet. Man versucht sich vorzustellen, wie es morgen aussehen wird, was man machen wird, und wie man das alles überleben wird, man versucht sich das Leben in einer Woche, in einem Monat, in einem Jahr und in fünf Jahren vorzustellen und man versucht mit der Vorstellung zu leben. Und genau wenn man sich an die Vorstellung gewöhnt hat, platzt sie. Etwas passiert, und die vorgestellte Zukunft ist einfach nicht mehr möglich. Man versucht vergebens eine Lösung zu finden, um die nie erreichte Zukunft wiederherzustellen und schafft es nicht. Man strebt sie an, immer und immer wieder, und scheitert immer und immer wieder. Ist es dann nicht viel einfacher ein Leben zu leben, ohne sich Gedanken über die Zukunft zu machen? Ist es nicht viel einfacher darauf zu warten, und wenn sie endlich eintrifft sich an sie zu gewöhnen. Sollte man nicht einfach den Tag leben, die Gegenwart und die Zukunft so lassen, wie sie ist. Wir können sie ja am Ende doch nicht allzu sehr verändern. Wenn man zu sehr in der Zukunft lebt, kann man doch die Gegenwart nicht genießen. Und was soll man aus einer Zukunft, wenn man keine Gegenwart hat. 20170131_074115

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3 Kommentare zu „Zukunft oder Gegenwart?

  1. die Vergangenheit ist Geschichte, die Zukunft ein Geheimnis, die Gegenwart ein Geschenk. (von einem mir unbekannten Verfasser)
    Wenn du nur in der Zukunft “ lebst“ oder in der Vergangenheit, dann verpasst du das Beste vom Leben, das hier und jetzt.

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      1. 😊 natürlich ist es wichtig, sich zum einen mit der Vergangenheit zu auszusöhnen, sie akzeptieren oder sich manchmal in den schönen Erinnerungen auf zu halten. Es ist auch wichtig nach vorne zu schauen, sich erreichbare Ziele und Wünsche zu setzen. Doch die meiste Zeit sollten wir in Hier und jetzt sein. Ich habe meine Zeit überwiegend im Gestern verbracht. Mir den Kopf zerbrochen, was ich falsch gemacht habe, wo ich hätte andere re- agieren sollen/können. …. was dann anders gelaufen wäre….. und habe leider sehr spät fest gestellt, dass das Leben an mir vorbei lebt. Um mich herum wurde gelebt – ohne mich. Das machte mich traurig. Dadurch, dass ich nur im Gestern war, habe ich unendlich viele Chancen verpasst, gerade mit meinen Kids. Zudem, wenn man nur im Gestern lebt…. kommt man doch irgwndwann an den Punkt, wo es kein gestern mehr gibt, weil Heute nicht statt gefunden hat….. ( also wenn du ab heute 08.05. nur noch im Gestern lebst, springst du in der Vergangenheit rum, wenn du aber dann in einigen Wochen zum 08.05 zurück kommst….. gibt es keinen 09.05… usw. weil ab da ja nur Gestern statt gefunden hat…. oder?)
        Ein gesundes „Mittelmaß“ ist glaube ich ganz gut.

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